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  1. Ein Miet-LKW für einen Umzug braucht in erster Linie Volumen. Transporter sind für einen normalen Umzug nur bedingt geeignet, da diesen Fahrzeugen die Innenhöhe fehlt, Radkästen und angeschrägte Wände das Verstauen erschweren.

  2. Planenfahrzeuge sind für einen Umzug vollkommen ungeeignet, da Sie Ihre Umzugsgüter weder festbinden noch optimal stapeln können.

  3. Hebebühne: falls Sie kein Klavier oder Tresor transportieren wollen, wird Sie dieses Spielzeug beim Umzug nur behindern. Hebebühnen haben die grundsätzliche Funktion Paletten mit einem Hubwagen zu heben. Unsere luftgefederten Umzugs-LKW haben eine Ladekantenhöhe von ca. 80 cm, so daß Sie Ihr Umzugsgut bequem abstellen können.

  4. Umzugs-LKW sollten mindestens eine Innenhöhe von 2,20 m haben, 2 Zurrleisten an jeder Seite und eine Nutzlast von mindestens 1,5 Tonnen. Besonders geeignet sind LKW die innen vollständig mit Filz gepolstert sind und über ein luftgefedertes Fahrwerk verfügen, was deutlich zur Schonung Ihrer Möbel beiträgt.

  5. Lassen Sie sich bei Übergabe des LKW gründlich in die Technik und die zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften einweisen. Die Strafen für Überschreitung der Lenkzeiten oder Überladung des LKW sind richtig teuer.

  6. Kalkulieren Sie Fahrzeiten sehr großzügig – Sie können im Fernbereich davon ausgehen, daß Sie mit dem LKW eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 65 km/h erreichen.
    Die Be- und Entladezeit eines 34 Cbm großen LKW mit Umzugsgut erfordert jeweils ca. 4 Stunden – auch die sollten Sie bei Ihrer Zeitplanung beachten.

  7. Umzugskartons: idealerweise verwenden Sie Umzugskartons der gleichen Größe; diese sind stapelfähig und sehr stark belastbar. Hände weg von Bananen- oder sonstigen Versandkartons, die Einsparung steht in keinem Verhältnis zur Schadensquote.

  8. Packdecken: je mehr je besser; Sie brauchen mindestens 20-30 für einen LKW.

  9. Bindematerial: ideal sind Spanngurte mit Ratschen oder Jalousiebänder.

  10. Es ist völlig egal ob Sie nur 2 Straßen oder 2 Länder umziehen, Transportschäden passieren auf den ersten Metern.

  11. Zuerst kommt beim Beladen die Masse an Kartons, diese werden bis zur Oberkante LKW gepackt – und das ist nur bei einheitlicher Größe möglich. Danach fangen Sie mit den Stehlagen an den seitlichen Aufbauwänden an. Legen Sie eine Decke auf den Boden um Kantenschäden zu vermeiden. Es wird immer Front auf Front und Rückseite auf Rückseite mit einer Packdecke dazwischen abgestellt. Zurren Sie das Paket sicher an der Wand fest.

  12. Gehen Sie auf beiden Seiten gleichmäßig vor und verfüllen Sie den Zwischenraum mit kompakten Möbeln – auch hier gilt jedes Teil mit Packdecken vor Kratz- und Schleifspuren sichern.

  13. Zwischenräume oder auch den Raum in den Schränken verfüllen Sie mit Kleinmöbel, Taschen etc.

  14. Je mehr Sie beim Beladen mitdenken, desto leichter und schneller geht das Entladen.

  15. Übrigens, für lange Tragewege empfiehlt es sich Möbelroller, Sackkarren, Treppenkarren oder Rollwagen zu Hilfe zu nehmen. Der Transport schwerer Möbelstücke mit Hilfe von Tragegurten, vermeidet böse Rückenverletzungen.

  16. An der Entladestelle sein Sie bitte beim Öffnen der Koffertüren sehr vorsichtig, wenn sich doch etwas bewegt hat ist jetzt der richtige Moment an dem es Ihnen ins Gesicht springt.

  17. Wenn Sie in einem Gefälle Be- oder Entladen unbedingt den Bremskeil unterlegen.

Wir hoffen, daß wir Ihnen mit unseren Hinweisen eine kleine Hilfestellung geben konnten.

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