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Ein
Miet-LKW für einen Umzug braucht in erster Linie Volumen. Transporter
sind für einen normalen Umzug nur bedingt geeignet, da diesen Fahrzeugen
die Innenhöhe fehlt, Radkästen und angeschrägte Wände
das Verstauen erschweren.
- Planenfahrzeuge sind für einen Umzug vollkommen ungeeignet, da
Sie Ihre Umzugsgüter weder festbinden noch optimal stapeln können.
- Hebebühne: falls Sie kein Klavier oder Tresor transportieren
wollen, wird Sie dieses Spielzeug beim Umzug nur behindern. Hebebühnen
haben die grundsätzliche Funktion Paletten mit einem Hubwagen zu
heben. Unsere luftgefederten Umzugs-LKW haben eine Ladekantenhöhe
von ca. 80 cm, so daß Sie Ihr Umzugsgut bequem abstellen können.
- Umzugs-LKW sollten mindestens eine Innenhöhe von 2,20 m haben,
2 Zurrleisten an jeder Seite und eine Nutzlast von mindestens 1,5 Tonnen.
Besonders geeignet sind LKW die innen vollständig mit Filz gepolstert
sind und über ein luftgefedertes Fahrwerk verfügen, was deutlich
zur Schonung Ihrer Möbel beiträgt.
- Lassen Sie sich bei Übergabe des LKW gründlich in die Technik
und die zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften einweisen. Die Strafen
für Überschreitung der Lenkzeiten oder Überladung des
LKW sind richtig teuer.
- Kalkulieren Sie Fahrzeiten sehr großzügig – Sie können
im Fernbereich davon ausgehen, daß Sie mit dem LKW eine durchschnittliche
Geschwindigkeit von 65 km/h erreichen.
Die Be- und Entladezeit eines 34 Cbm großen LKW mit Umzugsgut
erfordert jeweils ca. 4 Stunden – auch die sollten Sie bei Ihrer
Zeitplanung beachten.
- Umzugskartons: idealerweise verwenden Sie Umzugskartons der gleichen
Größe; diese sind stapelfähig und sehr stark belastbar.
Hände weg von Bananen- oder sonstigen Versandkartons, die Einsparung
steht in keinem Verhältnis zur Schadensquote.
- Packdecken: je mehr je besser; Sie brauchen mindestens 20-30 für
einen LKW.
- Bindematerial: ideal sind Spanngurte mit Ratschen oder Jalousiebänder.
- Es ist völlig egal ob Sie nur 2 Straßen oder 2 Länder
umziehen, Transportschäden passieren auf den ersten Metern.
- Zuerst kommt beim Beladen die Masse an Kartons, diese werden bis zur
Oberkante LKW gepackt – und das ist nur bei einheitlicher Größe
möglich. Danach fangen Sie mit den Stehlagen an den seitlichen
Aufbauwänden an. Legen Sie eine Decke auf den Boden um Kantenschäden
zu vermeiden. Es wird immer Front auf Front und Rückseite auf Rückseite
mit einer Packdecke dazwischen abgestellt. Zurren Sie das Paket sicher
an der Wand fest.
- Gehen Sie auf beiden Seiten gleichmäßig vor und verfüllen
Sie den Zwischenraum mit kompakten Möbeln – auch hier gilt
jedes Teil mit Packdecken vor Kratz- und Schleifspuren sichern.
- Zwischenräume oder auch den Raum in den Schränken verfüllen
Sie mit Kleinmöbel, Taschen etc.
- Je mehr Sie beim Beladen mitdenken, desto leichter und schneller geht
das Entladen.
- Übrigens, für lange Tragewege empfiehlt es sich Möbelroller,
Sackkarren, Treppenkarren oder Rollwagen zu Hilfe zu nehmen. Der Transport
schwerer Möbelstücke mit Hilfe von Tragegurten, vermeidet
böse Rückenverletzungen.
- An der Entladestelle sein Sie bitte beim Öffnen der Koffertüren
sehr vorsichtig, wenn sich doch etwas bewegt hat ist jetzt der richtige
Moment an dem es Ihnen ins Gesicht springt.
- Wenn Sie in einem Gefälle Be- oder Entladen unbedingt den Bremskeil
unterlegen.
Wir hoffen, daß wir Ihnen mit unseren Hinweisen
eine kleine Hilfestellung geben konnten.
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